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Die ersten großen Pyramiden-Tempel

Ta Keo

König Suryavarman I. (1002-1049) festigte das Reich und baute Ta Keo (1007), eine 22 m hohe Pyramide aus bleichem Sandstein, fast ohne plastischen Schmuck und Reliefs. Die fünf Türme haben kreuzförmige Grundrisse und sind nach vier Seiten offen. Zum ersten Mal gibt es - auf der zweiten Stufe - eine Galerie.

Königs-Palast und Großer Platz

Der Königspalast wurde wohl schon gegen 900 angelegt und um 1000 ausgebaut.

Er ist ein rechteckiger Komplex mit Wasserbecken und Terrassen, eingerahmt von einer Mauer mit fünf Toren.

Die Paläste selbst waren aus Holz gebaut und sind verschwunden.

Der Phimeanakas im Königspalast war der Privattempel des Königs.

Vor dem Palast liegt der Große Platz.

Zwei Khleang (Hallen) und zwölf Prasat Suor Prat, dem Shiva geweihte Schreine, bilden seinen Rahmen.

Die Terrasse der Elefanten kam um 1200 dazu und zerstört jetzt das Bild.

Baphuon

König Udayadityavarman II. (1050-1066) baute, südlich an den Königspalst anstoßend, den Baphuon (1060), dessen Turm höher war als der des benachbarten Bayon, der 150 Jahre später gebaut wurde.

Er war der größte Shiva-Tempel in Angkor.

Die Pyramide hat fünf Geschosse, die oberen drei sind zu einer Stufe zusammengefasst.

Die drei Stufen waren jeweils von perfekten Galerien eingerahmt; die oberste Galerie war besonders aufwändig konstruiert.

Zwölf Treppen laufen von der zweiten zur dritten Stufe.

Die Schwelle des Turmes liegt auf 34,8 m Höhe.

Die Pyramide wurde wegen Baufehlern instabil.

Buddhistische Mönche haben dann Steinblöcke abgetragen und im Westen ein ungeschlachtes Buddha-Relief aufgeschichtet.
Die Ruine wurde kürzlich restauriert.

Ein besonderer Schatz sind erzählende Reliefs mit aufeinander folgenden Bildern (wie Comics), von unten nach oben zu lesen. Sie sind an den Außenseiten der Torpavillons.

Udayadityavarman II. baute auch den riesigen Westlichen Baray und darin den Westlichen Mebon.