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Angkor Thom

Angkor Thom

(„Großer Ort“) ist eigentlich die äußere Umfassungsmauer des Bayon.

Diese bildet ein Geviert vom 3 km Seitenlänge mit Mauer, Wassergraben und fünf monumentalen Toren.

Angkor Thom ist der äußere Tempel-Bereich des Bayon und schließt unter anderem den Königs-Palast und den großen Shiva-Tempel Baphuon ein.  

Angkor Thom ist keine „Hauptstadt“, sondern das Tempel- und Palast-Viertel in der großen Stadt Yasodharapura.

Prasat Chrung

In den Ecken der Mauer stehen kleine Tempel.

Monumentale Tore

Die fünf Tore sind nach dem gleichen Modell gebaut, aber in der Ausführung und Erhaltung recht unterschiedlich.

Das Antlitz des Bodhisattva lächelt in die vier Himmelsrichtungen.

Indra auf dem drei-köpfigen Elefanten Airavan gewacht die Ecken.

Giganten-Balustraden

Auf den steinernen Dämmen halten Götter und Dämonen je einen Naga-König fest.

„Die vierundfünfzig Gottheiten ziehen mit ihren Händen an der Schlange; es sieht aus, als wollten sie verhindern, dass sie entkommt.“ (Zhou Daguan)

Das hat eine symbolische Bedeutung: Der Naga steht für die Natur und das Wasser. Die Götter und Dämonen zerstören das Gleichgewicht von Natur und Kultur, auf dem die künstliche Bewässerung der Reisfelder beruht.

- Bald nachdem diese Giganten-Balustraden entstanden waren, brach das Bewässerungssystem zusammen und Angkor ging unter.