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Frühe Tempel

Der kraftvolle Start Angkors mit eindrucksvollen Tempel-Pyramiden, versteckten Backstein-Türmen, Tempeln, die auf Hügeln thronen und riesigen Wasser-Becken.

Trapeang Phong 

Datum: Frühes 9. Jahrhundert

König: Jayavarman II. (781­–835) oder Jayavarman III. (ca. 835–877)

Orientierung: Osten

Kult: Hinduismus

Ein Turm aus Backstein ragt auf in einer einsamen Gegend, 3 km südlich vom Bakong

Von der Tempelanlage steht nur noch der zentrale Turm. Die Scheintüren sind aus Sandstein, mit fein gearbeiteten Lintels und Colonnettes. Der Eingang im Osten ist zerstört.

Die Devata-Reliefs sind die ersten und ältesten in Angkor; die Devatas stehen in Nischen, im oberen Geschoss sitzen sie. Der Stuck ist erstaunlich gut erhalten.

Zugang

1,25 km querfeldein von Trapeang Toteung Thngai. Am Ende der Regenzeit kann die Gegend unter Wasser stehen.

Bakong

Bakong Karte 1
Bakong Karte 1

Bakong nach Lajonquiere
Bakong nach Lajonquiere

Ursprünglicher Name: Indresvara.
D Geweiht 881
H Jayavarman  III. (c. 835–ca. 887), Indravarman I. (877–ca. 889), Yasovarman II. (1150–ca. 1165)
O Osten
K Hinduistisch , Shiva
F Staats-Tempel
L Ca. 13 km östlich von Siem Reap, nahe der N6

Der Bakong ist der erste Staats-Tempel in Angkor, der Kern von Hariharalaya, der ersten Hauptstadt.

Im Zentrum des Tempels steht eine fünfstufige Pyramide aus Sandstein. Sie war zu ihrer Zeit das größte Bauwerk in Festlands-Hinterindien.

Shiva in Angkor

In Kambodscha gehört das Land traditionell den Frauen und wird in der weiblichen Linie vererbt. Das Land gehört also eigentlich der Königin. Jayavarman II. (ca. 770–835), der Gründerkönig, heiratete eine stattliche Reihe von Frauen, die ihr Land mitbrachten. (Jacobsen S. 28.)

Shiva wird zum Oberherren der (Khmer-) Welt erklärt, die der König in seinem Namen regiert. Damit beansprucht der König die Oberherrschaft über das Land, das den Königinnen gehört.

Zu dem Plan von Lajonquière (kurz nach 1900), ergänzt: Als L. den Tempel aufnahm, war der Außenbereich so dicht überwachsen, dass er die Türme dort nur ungefähr skizzieren konnte.

Hinein in den Tempel

Der Bakong sollte der erste Tempel sein, den du in Angkor besuchst. Nach dem Ticket-Kauf fährst du nach Osten weiter und kommest über eine neue Straße nach 7 km an ein Golf-Gelände. Von dort geht es 2 km nach rechts, Süden, weiter. nun liegt links der Baray von Lolei.

Wo die Straße in die N6 einmündet, hältst du kurz an. Du bist an der Nordwest-Ecke des Barays von Lolei und kannst durch die Büsche hineinsehen. Er ist jetzt ausgetrocknet. Sein Boden liegt auf der gleichen Höhe wie das umliegende Land; das Becken des Barays ist nicht eingetieft. Die N6 aber verläuft einige Meter über der Umgebung. Du siehst, wie sie vom Westen kommend deutlich ansteigt. Und sie ändert etwas die Richtung verläuft von der Ecke ab genau von Westen nach Osten, über den Süd-Damm des Barays. Wir fahren jetzt auf dem Damm nach Osten weiter. Nach 2 km sind wir genau auf der Nord-Süd-Achse des Barays. (Links liegt, nicht sichtbar, in der Mitte des Barays der Lolei, siehe unten.) Wir biegen nach rechts in die Straße ein, die, am Preah Ko (siehe unten) und der Toilette vorbei genau zum Bakong führt.

Vor dem Nord-Tor (2) steigen wir aus. (Der Fahrer kann am West-Tor, 8, auf uns warten.) Wir schauen zurück und sehen, dass die Trasse schnurgerade nach Norden läuft.

Vor uns, südwärts, stehen die Reste des Nord-Tors und die Umfassungsmauer, alles aus Laterit gebaut. Über den Wassergraben hinweg blicken wir auf den zentralen Turm auf der Pyramide.

Die Tempelanlage ist nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Die Süd-Nord-Achse  geht durch die Pyramide mit dem zentralen Turm, dann durch das Nord-Tor den Damm entlang zum Baray und zum Lolei. Sie bildet die Hauptachse der Hauptstadt.

Wir gehen nach links an der Mauer entlang, nach 200 m liegen steht links unter Bäumen eine Gruppe von drei Backstein-Türmen (3). Wir sind im Außenbereich des Tempels, hier standen regelmäßig verteilt, 25 Türme in 22 Gruppen.

Wenn wir von den Türmen aus geradeaus nach Norden weiter gehen, kommen wir an einem überwachsenen quadratischen Wasserbecken vorbei. (Acht solche Becken liegen regelmäßig verteilt.) Ein paar Schritte weiter ist der ausgetrocknete äußere Wassergraben des Tempels (1). Er misst 950 m im Quadrat und ist ca. 60 m breit. Der Tempel bedeckt also eine Fläche von 0,9 Quadratkilometer.

Avenue

Wir folgen weiter der Umfassungsmauer nach Osten, dann Süden, und kommen nach 300 m auf einen weiten Platz vor dem Ost-Tor des Tempels (4).

Hier sah es ursprünglich anders aus als heute; Türme begrenzen den Platz im Norden und Süden.

Von Osten mündet hier eine Avenue, 2 km lang und schnurgerade. Außerhalb des äußeren Wassergrabens war sie von fünf Paar quadratischen Wasserbecken symmetrisch gesäumt.

Über diese Avenue zog der König mit großem Gefolge zum Tempel, wo sich auf dem Platz vor dem Ost-Tor der Festzug auflöste. Der König betrat mit kleinem Gefolge das Innere des Tempels.

Prozession

Zhou Daguan, ein chinesischer Gesandter, beschreibt gut vier Jahrhunderte später einen ähnlichen Aufzug: Der König komm aus seinen Palast.

Die Armee marschierte vor ihm; Bannerträgern, Musikanten und Trommler folgten ihm. Eine Abteilung bildeten die drei- oder fünfhundert Palast-Damen. Ihre Sarongs waren geblümt, sie trugen Blüten im aufgetürmten Haar und hielten große brennende Kerzen in den Händen, auch am hellen Tag. Einige Palst-Damen trugen goldene oder silberne Geräte oder Instrumente. Eine andere Abteilung der Palast-Damen trugen Schilde und Lanzen. Es gab auch Wagen, die von Ziegen, Hirschen oder Pferden gezogen wurden; alle waren mit Gold verziert.

Angertreten waren auch alle Minister, Offiziellen und Verwandten des Königs auf Elefanten. Ihre zahllosen roten Schirme waren von weither zu sehen.

Danach kamen die Frauen und Konkubinen des Königs mit ihren Bediensteten, einige in Sänften oder auf Wagen, andere auf Pferden oder Elefanten. Dabei über hundert Goldfiligran-Schirme.

Zuletzt kam der König, er stand auf einem Elefanten mit dem goldenen Schwert in der Hand. Die Stoßzähne des Elefanten waren mit Gold überzogen. Dabei waren über zwanzig weiße Schirme mit Gold-Filigran und mit goldenen Griffen. Er war umgeben von einer umfangreichen Leibwache auf Elefanten. (Zhou Daguan, S. 82-83.)

Innerer Wassergraben und Dämme

Wir gehen durch das Ost-Tor hinein. Ein Damm führt über den inneren Wassergraben. Zwei kriechende Nagas bewachen ihn. Die Naga-Skulpturen sind beschädigt, aber ihre Schwanzspitzen haben sich erhalten. (Einen spiegelbildlich gleichen Damm gibt er auf der Westseite.)

Die Nagas geleiten uns hinein und beschützen uns vor den bösen Geistern des Wassers.

Kriechende Nagas

Der Naga oder Naga-König symbolisiert des Wasser, den Boden, die Natur, die weibliche und mütterliche Energie. Er ist der große Ahnherr der Khmer. Als Gott residiert er in der tiefsten Unterwelt, aber auch am tiefen Grund von Gewässern.

Der Naga wird mit dem Körper der Kobra und einem Fächer von Köpfen dargestellt. Naginis, Naga-Prinzessinnen, können die Gestalt von wunderschönen Frauen annehmen; manchmal zeigen sie Naga-Köpfe in ihrem Haar.

Kriechende Nagas sind in ihrem Element, mit der Erde verbunden. Stolz bewachen sie die Eingänge des Bakong und anderer Tempel.

Am Fuß der Pyramide

Eine Umfassungsmauer mit vier Toren in den Himmelsrichtungen rahmt den inneren Bereich ein.

Beiderseits des inneren Ost-Tors gibt es je ein Paar Feuer-Schreine (5).

Vor den vier Seiten der Pyramide stehen je zwei stattliche Backstein-Türme mit reichem Dekor. Sie werden gerade gereinigt.

Dazwischen, vor den Treppen, kniet auf allen vier Seiten Nandi, das Reittier Shivas.

Die Pyramide

Sie ist aus Sandstein und hat fünf Stufen.

Der Turm steht auf einem Sockel auf der obersten Stufe, er wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erneuert.

Auf der vierten Stufe stehen zwölf kleine Sandstein-Türme, vier auf jeder Seite.

Die Ecken der ersten bis dritten Stufe bewachen Elefanten.

Vier Treppen gehen hinauf, bewacht von Löwen.

Während in den Feuer-Schreinen Opfer verbrannt wurden, stieg der König alleine zum zentralen Turm hinauf. Auf der der fünften Stufe der Pyramide warf sich er sich vor dem Bild Shivas im Turm zu Boden.

Die Pyramide stellt symbolisch den mystischen Berg Meru dar, dessen fünf Gipfel, die Wohnungen der Götter, in den Himmel ragen. Sie zeigt von jeder Seite fünf Türme.

Stufenweise zunehmende Sakralität

  • Turm: Exklusiv für Shiva.
  • Pyramide: Der König allein.
  • Innerer Bereich des Tempels: Der König mit kleinem Gefolge.
  • Außenbereich des Tempels: Der König mit großem Gefolge.

Durch den südlichen Außenbereich

Wir verlassen den inneren Bereich durch das West-Tor (8). Rechts davon sind zwei Stände, wo ich gewöhnlich frühstücke und "hot tea", frischen grünen Tee, trinke. Hier treffen wir wieder auf unser Fahrzeug.

Auf dem Weg zurück fahren wir durch den südlichen Außenbereich, wo kurz vor den Überresten des Süd-Tors ein gut erhaltener Turm (9) steht. Frag nach „Prasat“. 

    

  • Bakong: Blick von Norden
    Bakong: Blick von Norden
  • Bakong: Turm im noerdlichen Aussenbereich
    Bakong: Turm im noerdlichen Aussenbereich
  • Bakong: Turm im suedlichen Aussenbereich
    Bakong: Turm im suedlichen Aussenbereich
  • Bakong: Ost-Tor
    Bakong: Ost-Tor
  • Bakong: Naga
    Bakong: Naga
  • Bakong: Schwanzspitze eines Nagas
    Bakong: Schwanzspitze eines Nagas
  • Bakong: Turm am Westfuss der Pyramide und Nandi
    Bakong: Turm am Westfuss der Pyramide und Nandi
  • Bakong: die Pyramide von Osten
    Bakong: die Pyramide von Osten
  • Bakong: die Pyramide von Sued-Osten
    Bakong: die Pyramide von Sued-Osten
  • Bakong: Relief an der vierten Stufe der Pyramide
    Bakong: Relief an der vierten Stufe der Pyramide
  • Bakong: Devatas am zentralen Turm
    Bakong: Devatas am zentralen Turm
  • Bakong: Elefanten
    Bakong: Elefanten
  • Bakong: Blick vom zentralen Turm nach Osten
    Bakong: Blick vom zentralen Turm nach Osten

Preah Ko

Datum: Geweiht 879.
Bauherr: Indravarman I. (877-ca. 889).
Orientierung: Osten.
Kult: Hinduismus, Shiva.
Funktion: Ahnentempel.
Lage: Zwischen N6 und Bakong.

Preah Ko steht vor dem Eingang zum Palast und ist dem Andenken an die Vorfahren des Königs gewidmet.

Auf einer Plattform stehen sechs Türme in zwei Reihen, die der ersten sind Shiva geweiht als dem besonderen Schutzherren (von Süden nach Norden) des Großvaters mütterlicherseits, des Vaters beziehungsweise des Gatten der Schwester der Mutter. Die Türme der zweiten Reihe sind Uma, der Gemahlin Shivas, geweiht als der besonderen Schutzherrin der Großmutter mütterlicherseits, der Mutter beziehungsweise der Schwester der Mutter.

Die sechs  Türme sind frisch gereinigt und strahlend schön. Ihr Dekor, in Stuck und Sandstein, gehört zum Besten, was es in Angkor zu sehen gibt.

Vom Königs-Palast zeugt ein Wasser-Graben von ca. 500 m Seitenlänge; alle Bauten darin waren aus Holz und sind verschwunden.

Den drei großen Türmen stehen drei Nandi-Statuen gegenüber, die dem Tempel den Namen geben: Preah Ko heißt „Heiliger Stier”.

Dvarapalas und Devatas

Zum ersten Mal haben wir hier Wächter-Figuren in Sandsteinrelief, Dvarapalas an den vorderen und Devatas an den hinteren Türmen.

Die Dvarapalas stellen Shiva dar, der seine Türme selber bewacht, die Devatas Uma, seine Gemahlin in der gleichen Funktion.

(Die Fotos dazu sind vom Lolei, wo die gleichen Reliefs besser erhalten sind.)

  

  • Preah Ko
    Preah Ko
  • Preah Ko
    Preah Ko
  • Preah Ko, Nandi-Statuen
    Preah Ko, Nandi-Statuen
  • Preah Ko, Feuer-Schrein
    Preah Ko, Feuer-Schrein
  • Lolei: Devata und Dvarapala
    Lolei: Devata und Dvarapala

Lolei

Name abgeleitet von Hariharalaya, der ersten Hauptstadt in Angkor

D Geweiht 893

H Yasovarman I (889–ca. 915)

O Osten

K Hinduistisch, Shiva

F Ahnen-Tempel

L Im Zentrum des Barays von Lolei 

Der Tempel steht auf einer künstlichen Insel im Baray, einem quadratischen Sockel aus Laterit mit Landungsstellen in den vier Himmelsrichtungen.

Die Türme sind, ähnlich wie in Preah Ko, dem Andenken an die Eltern und Großeltern mütterlicherseits des Königs geweiht. Die nördlichen Türme wurden nie gebaut.

Beachtenswert ist der Tempel vor allem wegen der Qualität der Reliefs – Lintels, Devatas und Dvarapalas – sowie wegen der kalligrafischen Inschriften auf poliertem Sandstein.

  

Hariharalaya

Karte aus Angkor Map
Karte aus Angkor Map

Hariharalaya war die erste Hauptstadt des Reiches der Khmer. Sie wurde im 9. Jahrhundert angelegt. Im 10. Jahrhundert entstand die neue Hauptstadt Yasodharapura, sie war durch eine Dammstraße mit Hariharalaya verbunden.

Alle Bauten in Hariharalaya entstammen einer Epoche und sind bis heute im Wesentlichen unverändert erhalten. Das ist einzigartig.

Der älteste Turm steht in Trapeang Phong und wurde von Jayavarman II. (790–835) oder Jayavarman III. (835–877) erbaut.

Dieses wirklich königliche Bauwerk ist die Keimzelle des Reiches der Khmer. Dieses umfasste in seiner größten Ausdehnung das heutige Staatsgebiet von Kambodscha, das Mekong-Delta, Laos sowie den südlichen Teil Thailands, und dominierte die Südostasiatische Halbinsel.

Die Tempel von Hariharalaya

Phnom Bakheng

Ursprünglicher Name: Yasodharesvara, „[Tempel Shivas] des Beschützers von Yasovarman“.

Datum: gegen 900
König: Yasovarman I. (889– c. 900)
Orientierung: Osten
Religion: Hinduismus, Shiva
Funktion: Staatstempel

LIDAR Karte
LIDAR Karte

Plan der Pyramide nach Glaize
Plan der Pyramide nach Glaize

Dieser Tempel erschließt sich nur dem, der seine Geschichte kennt. Wer nur dort hinaufgeht, um den Sonnenuntergang zu sehen, versäumt etwas.

Es war einmal ein Tempel

Aus der Ebene ragt ein Inselberg auf. (Phnom heißt Berg oder Hügel.) König Yasovarman I. hatte hier einen exzellenten Ort gefunden für seinen Staatstempel; dieser schloss den gesamten Hügel ein.

Nach Osten war der Eingang mit vorgelagertem Hof und einer Avenue,  die den Tempel mit dem Fluss verband, den der König dorthin hatte umleiten lassen.

Die Kuppe ließ er oben abflachen, die Pyramide, 13 m hoch, ließ er aus dem anstehenden Felsen hauen und dann mit Sandstein-Mauern und -Platten verkleiden.

Oben standen, auf einer erhöhten Plattform, fünf Türme in Quincunx-Stellung (wie die Fünf auf einem Würfel), das war die erste Quincunx der Welt.

Jeder Turm wurde von acht Devatas in Halbrelief bewacht; von den insgesamt vierzig sind nur wenige erhalten.

In jedem der vier Ecktürme steht ein Linga mit Yoni.

Auf jeder der fünf Stufen der Pyramide standen 12 Türme, 60 Türme insgesamt. Alle Türme auf der Pyramide waren aus Sandstein gebaut.

Von Löwen bewachte Treppen führten in jeder Himmelsrichtung auf die Pyramide hinauf.

Am Fuß der Pyramide standen 44 Ziegeltürme.

Vier Nandi-Statuen standen am Fuß der Treppen.

Zahlensymbolik

Die 5 großen Türme symbolisieren die 5 Gipfel des Berges Meru in der Mitte der Welt; sie ragen in den Himmel und sind die Heimstatt der Götter.

Der zentrale Turm ist von 108 weiteren Türmen umgeben. 108 ist 2 mal 54; 54 ist im Hinduismus und Buddhismus eine magische Zahl.

Die Pyramide zeigt aus jeder Himmelsrichtung 33 Türme; 33 Götter wohnen in Indras Himmel.

Funktion

Der König herrscht über sein Reich im Namen des Gottes Shiva. Der Tempel ist der Ort, wo der König den Gott anbetet. Dazu zieht der König in einer Besuchszeremonie vor das Abbild des Gottes. Vor dem zentralen Turm sehen wir zwei Doppelreihen von kreisrunden Löchern für die Pfosten eines hölzernen Pavillons; hier warf sich der König vor dem Bild Shivas zu Boden.

Ostwärts vor der Pyramide stehen zwei Feuer-Schreine, aus Sandstein gebaut. Hier wurden Opfergaben verbrannt. Die Türen auf der Ostseite sind nachträglich hinein gebrochen worden. Shiva war übrigens Vegetarier.

Der ursprüngliche Zugang von Osten

Von Osten steigt eine Treppe den Hügel hinan. Weitere Treppen sind im Norden und Westen, die im Süden wurde nie gebaut.

Vor dem Tor-Pavillon am Ost-Fuß des Hügels war ein weiter Platz, in den von Osten die Avenue einmündete, die den Tempel mit dem ca. 2 km entfernten Fluss verband.

Zerstörungen

Als in der Regierungszeit Jayavarmans VII. (1181–c. 1220) Angkor Thom gebaut wurde, verlor der Phnom Bakheng seinen nördlichen Wassergraben. Die südliche Ausfallstraße zerstörte den Eingangsbereich des Tempels. Jetzt steht der Hügel an der Straße wie ausgebremst. Jenseits der Sraße steht noch Rong Lmong, der unsprünglich im Außenbereich des Tempels stand.

Im 16. Jahrhundert wurde die Pyramide in ein buddhistisches Heiligtum verwandelt. Auf der obersten Plattform wollte man dazu eine nach Osten orientierte Kolossalstatue des sitzenden Buddhas errichten. Vom zentralen Turm blieb der Rumpf stehen; die beiden östlichen Ecktürme wurden so weit abgetragen, dass ihre Reste in den Knien verschwanden, und die beiden westlichen Ecktürme verschwanden ganz. Die Statue wurde aus losen Blöcken aufgeschichtet, so dass die Sache bald unstabil wurde und aufgeben werden musste.

Henri Mouhot (1860): „Die Mitte der Terrasse, die die oberste Stufe der Pyramide bildet, ist nur eine wirre Masse von Trümmern eingestürzter Türme.“ (Mouhot, S. 303.)

Die Trümmer wurden bei der Restaurierung abgeräumt.

Panorama

Von der Pyramide aus ist ganz Angkor zu sehen:

  • Nach Norden liegt Angkor Thom,
  • nach Südosten Angkor Wat,
  • nach Westen der Westliche Baray,
  • im Osten, ca. 13 km, der Phnom Bok,
  • im Süden, ca. 14 km, der Phnom Krom,
  • im Norden, ca. 25 km, der Phnom Dei.
  • Weiter im Norden ist bei klarer Sicht der breite Rücken des Phnom Kulen zu erkennen, im Süden der Tonlé Sap.

Phnom Krom, Phnom Bok und Phnom Dei tragen Tempel, die Yasovarman I. etwa gleichzeitig mit Phnom Bakheng gebaut hat. Phnom Bok und Phnom Krom sind ebenso oben abgeflacht wie Phnom Bakheng. Diese Tempel markieren die Ränder der neuen Hauptstadt. Den westlichen Außentempel hat man noch nicht identifiziert.

Exkurs: Das Reich Yasovarmans I.

Yasovarman baute auch Tempel in Preah Vihear, ca. 150 km im Nordosten, Huei Thamo bei Wat Phu in Laos, und Phnom Wan in Thailand.

Restaurierung

Die Sandsteinblöcke sind trocken vermauert und nicht Stein auf Fuge. Seit 2008 und noch bis 2018 wird die Pyramide saniert.

Besuch

Es empfiehlt sich, vor dem Phnom Bakheng den Bakong anzusehen; er ist in vielem ähnlich, aber fast unzerstört.

Am schönsten ist der Kutschenweg* auf der Nordseite, rechts vom Eingang. Unterwegs überqueren Sie die Nord- und die Ost-Treppe. Sie stoßen auf die Pyramide an der Südwest-Ecke.

Die Pyramide ist jetzt eine Baustelle.

Gehen Sie erst einmal nach Osten weiter um die Pyramide von vorne zu sehen. Von dort kann man auch die Pyramide von Angkor Wat und ein Stück vom Wassergraben sehen.

Nehmen Sie sich dafür genug Zeit. Am späteren Nachmittag kann es knapp werden, weil es für die Pyramide nur 300 Platzkarten gibt.

Die Zeit: ganztägig; wenn Sie den Sonnenuntergang sehen wollen und nicht hetzen, sollten Sie nicht viel später als um 14 Uhr losgehen. Fragen Sie Ihren Fahrer.

(* Gebaut für Filmaufnahmen.)

Quellennachweis

LIDAR-Kate: Damian Evans / Journal of Archaeological Science. Mit freundlicher Genehmigung des Auors.

Bilder-Galerie

Phnom Bok

Datum: Um 900
Herrscher: Yasovarman I (889–ca. 910)
Orientierung: Osten
Kult: Hinduismus, Shiva
Lage: 3 km östlich des Össtlichen Barays

Der Phnom Bok ist ein markanter Hügel im Osten von Angkor.

Yasovarman ließ die Kuppe abflachen und baute darauf einen Tempel sowie westlich von diesem einen Sockel für ein Linga.

Der Tempel

Die drei Türme aus Sandstein sind Shiva (Mitte), Vishnu (Norden) und Brahma (Süden) geweiht. Ihnen gegenüber stehen vier Feuerschreine.

Die Türme sind arg beschädigt, zeigen aber die Reste von 24 Devata-Reliefs.

Das Lingam

150 m weiter nach Westen liegt ein Monolith aus Sandstein; das Lingam ist vom Sockel gestürzt und geborsten. Ursprünglich war er 4 m lang und 1,2 m im Durchmesser, über 10 Tonnen schwer. Wie es hierauf gekommen ist, bleibt ein Rätsel.

Zugang

Folgen Sie der Straße von Banteay Samré nach Osten-Nordosten. Nach 3 km kommen Sie zu einem Wat, dort ist der Eingang. Angkor-Ticket erforderlich. Steigen Sie die Treppe hoch, 630 Stufen, am besten frühmorgens. Es lohnt sich! 

 

Phnom Krom

Datum: Um 900.

König: Yasovarman I. (889–ca. 915)

Kult: Hindu, Shiva, Vishnu und Brahma

Orientierung: Osten und Westen

König Yasovarman I. krönte alle Hügel Angkors mit Tempeln, vorneweg den Phnom Bakheng (D3) mit seinem  zentralen Tempel, dann den Phnom Bok (K1), 14km östlich davon, und den Phnom Krom, 16 km süd-westlich, am Tonlé Sap, dem „Großen See“,  außerdem den Phnom Dei, ca. 25 km nord-nord-östlich, heute in der Nähe von Banteay Srei.

Die drei Sandsteintürme, verwittert von Wind und Regen, stehen noch aufrecht, und Details des Dekors sind erhalten. Sie blicken sowohl über den See als auch über die Ebene von Angkor. Der mittlere ist Shiva geweiht, der nördliche Vishnu und der südliche Brahma. Auf der Ostseite stehen vier Feuerschreine; die Anlage des Tempels ähnelt dem Phnom Bok.

Phnom Krom liegt nahe Chong Knies, ca. 16 km südlich von Siem Reap. Über Treppen bequem erreichbar. In unmittelbarer Nachbarschaft ist ein Wat. Ein schöner Platz für den Sonnenuntergang über dem Tonlé Sap. Angkor Ticket erforderlich.

Quellen: Glaize 2003, S. 207–208; Freeman/Jacques, S. 190–191.

Die zweite Hauptstadt

Gegen 900 baute König Yasovarman I. 889-c. 900) seine Hauptstadt Yasodharapura, „Stadt des Yasovarman“.

Er baute auch den Östlichen Baray (7,1 mal 1,7 km) und mindestens fünf weitere Tempel.

Yasodharapura dehnte sich aus auf der Ebene zwischen den Bergen im Nordosten, Phnom Kulen und Kbal Spean, und dem großen See Tonlé Sap im Südwesten.

Hariharalaya (Roluos) wurde ein Vorort.

Yasodharapura wuchs als locker, aber kontinuierlich besiedelte „Metropole der Reisfelder“ zu einer Fläche von ungefähr eintausend Quadratkilometern, und war bis zum 19. Jahrhundert die bei weitem flächengrößte Stadt der Welt.

Prasat Kravan

D Geweiht 921
O OstenK Hinduistisch, Vishnu
F Privat-Tempel
L Zwischen Angkor Wat und Pre Rup

Fünf Backsteintürme stehen auf einer Plattform; der mittlere und größte überragt mit fünf Stockwerken die anderen, die wohl nie fertig gebaut worden sind. Zum Tempel gehören außerdem die Überreste eines Feuerschreins und eines Torbaus; umrahmt wird er von einem Wassergraben. Besucher betreten heute den Tempel von Westen. Die Innenwände des mittleren und nördlichen Turms sind mit Backstein-Reliefs geschmückt, diese sind einzigartig, ähnliches finden wir in keinem anderen angkorianischen Tempel.

Der mittlere Turm zeigt Vishnu mit acht Armen, vor fünf Reihen stehender Figuren. Darüber sehen wir ein Krokodil; das gilt als Verweis auf Shiva.

An der linken Wand sehen wir Vishnus Drei Schritte. Sein rechter Fuß steht im Meer, wo Lakshmi, seine Gemahlin, eine Lotusblüte hält.

An der rechten Wand sehen wir Vishnu auf Garuda.

Der nördliche Turm zeigt Lakshmi, mit vier Armen. In einer der rechten Hände hält sie den Dreizack Shivas.

    

  • Prasat Kravan: Tuerme von Osten
    Prasat Kravan: Tuerme von Osten
  • Prasat Kravan: Stehender Vishnu und Vishnu auf Garuda
    Prasat Kravan: Stehender Vishnu und Vishnu auf Garuda
  • Prasat Kravan: Vishnus Drei Schritte
    Prasat Kravan: Vishnus Drei Schritte
  • Prasat Kravan: Lakshmi
    Prasat Kravan: Lakshmi
  • Prasat Kravan: Lakshmi
    Prasat Kravan: Lakshmi

Baksei Chamkrong

D Geweiht 947
H Harshavarman I. (ca. 915–923), Rajendravarman (944-968)
O OstenK Hinduismus, Shiva
F erst Staats-, dann Ahnen-Tempel
L In der Nordost-Ecke des Phnom Bakheng

Baksei Chamkrong
Baksei Chamkrong

Eingerahmt von einer Umfassungsmauer aus Backstein steht eine drei-stufige Laterit-Pyramide mit einem Backstein-Turm.

Am 21. Oktober 2000, meinem ersten Tag in Angkor, war Baksei Chamkrong mein zweiter Tempel, und er gefiel mir besser als Angkor Wat, wo ich vorher gewesen war: Dieser Tempel ist klein, überschaubar, zierlich und elegant. Ich kletterte die Treppe hinauf, und als es zu regnen anfing, setzte ich mich in das Tor und rauchte eine Zigarette.

Was macht ihn so elegant? Die Stufen der Pyramide verjüngen sich in der Höhe proportional, ebenso werden die Treppenstufen abschnittweise etwas schmäler. Die Treppen-Wangen gliedern sich harmonisch in den Bau ein.

Mit den schmalen Absätzen wird die Pyramide steil und zum Trend-Setter für künftige Staats-Tempel, die ab jetzt alle steile Pyramiden haben werden.

Geschichte: Ein Nachfolger König Yasovarmans I. begann anfangs des 10. Jahrhunderts den Bau innerhalb des Tempels seines Vorgängers und brachte ihn nicht zu Ende. Erst König Rajendravarman (944–968) vollendete den ihn und machte ihn zu seinem Ahnen-Tempel.

 

Östlicher Mebon

D Geweiht 952
H Rajendravarman II. (944–968)
O Osten
K Hinduismus, Shiva
F Ahnen-Tempel
L Im Östlichen Baray

Der Östliche Mebon wurde auf einer künstlichen Insel im heute ausgetrockneten Östlichen Baray gebaut, mit Anlegestellen in den vier Himmelsrichtungen. Besucher betreten ihn über die östliche Anlegestelle.

Der Tempel bietet zwei Glanzlichter:

Fünf große Backsteintürme in Quincunx-Stellung auf einer um zwei Stufen erhöhten Plattform; sie bilden die älteste erhaltene Quincunx und wohl auch die schönste in Angkor.

Acht Elefanten in den Ecken der  Stufen der unteren Stufen.

Der Tempel ist am schönsten am späten Nachmittag.

    

  • Oestlicher Mebon
    Oestlicher Mebon
  • Oestlicher Mebon
    Oestlicher Mebon
  • Oestlicher Mebon
    Oestlicher Mebon

Pre Rup

Ursprünglicher Name: Rajendrabhadresvara, „Shiva, der Beschützer Rajendravarmans“
D Geweiht 961
H Rajendravarman (944–968)
O OstenK Hinduismus, Shiva
F Staats-Tempel
L Am Südufer des Östlichen Barays

Im Zentrum steht eine Pyramide aus Laterit, fünf Stufen hoch, wobei die oberen drei zu einer hohen und steilen Stufe zusammengezogen sind.

Alle Türme sind aus Backstein. Die Türme der Quincunx sind Shiva (im Zentrum und Nordosten), Vishnu (im Südosten), Uma (im Nordwesten) und Lakshmi (im Südwesten) gewidmet. Die Dvarapala- und Devata-Reliefs sind in Stuck gearbeitet. Besonders interessant sind jene am südwestlichen Turm, wo wir eine Sarasvati (Gemahlin Brahmas) mit drei sichtbaren Gesichtern und die wildschwein-köpfige Gemahlin Vishnus in seiner Inkarnation als Keiler.

Die zweite Ebene ist nach Osten erweitert. Am Fuß der Ost-Treppe steht ein Sockel, der einst eine Nandi-Statue trug. (Das war keine „Zisterne“; alle Spekulationen über diese sind unappetitlicher Unsinn.) Beiderseits davon stehen turmhohe Feuerschreine. In der Nordost-Ecke steht ein quadratischer Pavillon aus Laterit, darin stand eine Stele.

Die untere Ebene im Osten hat fünf große Türme in einer Reihe, der sechste wurde nie gebaut.

Unweit nord-östlich der Pyramide liegt versteckt Prasat Leak Neang; der Schrein ist alles, was von den Außenanlagen des Tempels Pre Rup erhalten ist.

Geschichte

Von 928 bis 944 war die Hauptstadt in Koh Ker, ca. 80 km nord-östlich von Angkor. König Rajendravarman II. restaurierte Angkor als Yasodharapura II, das dann bis zum Ende die Hauptstadt blieb.  Seinen Staats-Tempel Pre Rup baute er südlich vor dem Östlichen Baray.

Pre Rup, die erste große und steile Pyramide ähnelt Angkor Wat nicht zufällig; der Tempel ist das Vorbild und der Auftakt für ein Reihe von immer größer werdenden Pyramiden-Tempeln.

    

  • Pre Rup von Osten (DT)
    Pre Rup von Osten (DT)
  • Pre Rup von Sueden
    Pre Rup von Sueden
  • Pre Rup, Ost-Treppe
    Pre Rup, Ost-Treppe
  • Pre Rup, Sarasvati als Devata
    Pre Rup, Sarasvati als Devata
  • Pre Rup: Ein Loewe, die Ost-Treppe bewachend
    Pre Rup: Ein Loewe, die Ost-Treppe bewachend
  • Pre Rup, Feuer-Schrein
    Pre Rup, Feuer-Schrein
  • Pre Rup, Stelen-Pavillon
    Pre Rup, Stelen-Pavillon
  • Pre Rup, Leak Neang
    Pre Rup, Leak Neang
  • Wasser-Becken im Norden von Pre Rup
    Wasser-Becken im Norden von Pre Rup

Banteay Srei - Das Schatzkästlein

Ursprünglicher Name: Tribhuvanamahesvara, „Großer Herr der Dreifachen Welt“
D Geweiht 967, ausgebaut im 11. und 12. Jahrhundert
O OstenK Hinduistisch, Shiva
F Privat-Tempel
L Ca. 20 km nördlich von Angkor

Banteay Srei von Südwesten, Zeichnung von Parmentier
Banteay Srei von Südwesten, Zeichnung von Parmentier

Banteay Srei ist ein Kleinod, abseits von Angkor in den Ausläufern des Phnom Kulen gelegen.

Der Tempel ist klein, aus erlesenem Stein meisterhaft gebaut, mit exzellenten Reliefs geschmückt, einmalig  gut erhalten und sorgfältig rekonstruiert.

Dem eigentlichen Tempel ist in Osten eine kleine Avenue vorgelagert, gesäumt von Bildsteinen und Pfeiler-Kolonnaden.

Den inneren Bereich umschließen zwei Umfassungsmauern, jeweils mit Torbauten im Osten und Westen, sowie ein Wassergraben. Dieser ist im Osten fast doppelt so breit wie im Westen; die Bauten pseudo-perspektivisch verkleinert, je weiter im Osten stehend, desto kleiner. Die Türme sind also Miniaturen.

Der Kern, ein Geviert von gerade mal ca. 25 m im Quadrat, ist jetzt mit Seilen abgesperrt. Hier stehen drei Türme, der mittlere ist mit Mandapa, und zwei Feuerschreine.

Der zentrale und der südliche Turm sind Shiva geweiht, der nördliche Vishnu.

Die eindrucksvollsten Reliefs sind am äußeren Ost-Tor, an den beiden Hallen, die die Avenue unterbrechen, im mittleren Ost-Tor, am inneren Ost-Tor auf beiden Seiten, an den Ost- und Westseiten der Feuerschreine und am äußeren West-Tor. 

Besuch

Banteay Srei ist ein Touristenmagnet, die Zahl der Besucher wird nicht limitiert, und wenn da am Vormittag die großen Busse anrollen, treten sich die Leute auf die Füße. Am Nachmittag ist es ruhiger. Ich meine: im grellen Sonnenschein lohnt sich der Besuch nicht. Ideal ist Banteay Srei zum Sonnenaufgang.

   

  

  • Banteay Srei, innerer Tempel von Nordosten
    Banteay Srei, innerer Tempel von Nordosten
  • Banteay Srei, Blick auf den noerdlichen Feuer-Schrein und das innere Ost-Tor
    Banteay Srei, Blick auf den noerdlichen Feuer-Schrein und das innere Ost-Tor
  • Banteay Srei, die Tuerme von Westen
    Banteay Srei, die Tuerme von Westen

Reliefs

1 Indra auf Airavan. Äußeres Ost-Tor.

2 Vishnu als „Löwenmann“ tötet den Dämonenkönig Hiranyakashipu. Nördlicher Pavillon an der Avenue.

3 Shiva mit Uma auf Nandi. Südlicher Pavillon an der Avenue.

4 Ravana raubt Sita. Vor dem Tor-Pavillon III am Boden.

5 Elefanten gießen reinigende Essenzen über Lakshmi. Östlicher Tor-Pavillon II.

6 Tanzender Shiva. Östlicher Tor-Pavillon I.

7 Durga tötet das Büffelmonster. Östlicher Tor-Pavillon I, West-Seite. (Auf dem Foto oben.)

8 Der Brand des Khandava-Waldes. Nördlicher Feuer-Schrein, Ostseite.

9 Krishna erschlägt den Dämonenkönig Kamsa in seinem Palast. Nördlicher Feuer-Schrein, West-Seite. (Auf dem Foto oben.)

10 Ravana rüttelt am Berg Kailasha. Südlicher Feuer-Schrein, Ost-Seite.

11 Shiva tötet den Gott der Liebe. Südlicher Feuer-Schrein, West-Seite.

12 Rama ermordet Valin. Westlicher Tor-Pavillon II.

13 Shiva über Kala.

13 Devata.

14 Dvarapala

   

  • Banteay Srei, Relief # 1
    Banteay Srei, Relief # 1
  • Banteay Srei, Relief # 2
    Banteay Srei, Relief # 2
  • Banteay Srei, Relief # 3
    Banteay Srei, Relief # 3
  • Banteay Srei, Relief # 4
    Banteay Srei, Relief # 4
  • Banteay Srei, Relief # 5
    Banteay Srei, Relief # 5
  • Banteay Srei, Relief # 6
    Banteay Srei, Relief # 6
  • Banteay Srei, Relief # 8
    Banteay Srei, Relief # 8
  • Banteay Srei, Relief # 10
    Banteay Srei, Relief # 10
  • Banteay Srei, Relief # 11
    Banteay Srei, Relief # 11
  • Banteay Srei, Relief # 12
    Banteay Srei, Relief # 12
  • Banteay Srei, Kala
    Banteay Srei, Kala
  • Banteay Srei, Devata
    Banteay Srei, Devata
  • Banteay Srei, Dvarapala
    Banteay Srei, Dvarapala