Praktisches

Tipps für den Besuch der Tempel

Nimm dir Zeit! Lass dich auf den Tempel ein, den du  gerade besuchst. Verweile!

Öffnungszeiten

  • Generell: 7.30 bis 17.30 Uhr.
  • Angkor Wat: 5.00 bis 17.30 Uhr
  • Srah Srang 5.30 bis 17.30 Uhr.
  • Pre Rup: 5.00 bis 19.00 Uhr.
  • Phnom Bakheng: 5.30 bis 19.00 Uhr.
  • Banteay Srei schließt um 17.00 Uhr.
  • Kbal Spean: Zugang bis 15.00 Uhr.

Pausen

Mach Pausen und trinke fleißig Wasser. Nimm Wasser mit, in manchen Tempeln bist du stundenlang unterwegs. Die Einheimischen halten Mittagsruhe von 11 bis 14 Uhr, das ist sinnvoll.

Die relativ besten Essensstände sind in Angkor Thom, gegenüber der Terrasse des Lepra-Königs; aber die Hygiene ist zweifelhaft.
Leuchtende Ausnahme ist das Kolab Angkor Restaurant, gegenüber der Nordwest-Ecke des Srah Srang, es hat annähernd deutsche Hygiene-Standards. Nur Mittagessen;

Es gibt ordentliche Toiletten, fragen deinen Fahrer. Bring eventuell Toilettenpapier mit.

Wasser ist manchmal von zweifelhafter Qualität. Am besten kaufst du es in der Stadt in einem guten Supermarkt.

Eintrittskarten

Gibt es nur an der Kreuzung der Road 60 mit der Apsara Road. Auch wenn du mit den Roluos-Tempeln anfangen willst, musst du vorher dein Ticket dort kaufen.

Eintrittspreise

  • 1 Tag $ 37,00.
  • 3 Tage innerhalb von 7 Tagen $ 62,00.
  • 7 Tage innerhalb von 30 Tagen $ $ 72,00.

Nur Barzahlung, Geldautomaten sind in der Vorhalle. Passfoto nicht erforderlich.
Kinder unter 12 Jahren und Kambodschaner haben freien Eintritt.

Transport

  • Elektro-Fahrzeuge, cool!, 
  • Taxi oder Van (Mini-Bus).
  • Khmer Tuk-Tuks. 
    Das sind nicht die Tuk-Tuks, die du vielleicht aus Thailand kennst! Die primitiven Moped-Anhänger haben keine Bremsen; es kommt immer wieder zu Unfällen, weil zu schnell gefahren wird. Außerdem bist du darin dem Staub ausgesetzt. Empfehlung: Staubmasken.
  • Moped-Taxis, Moto oder Moto-doup.*
  • Fahrräder, 3-4 $/Tag, in einigen Hotels und Gasthäusern kostenlos.*
  • Green E-Bikes, Elektro-Skooter, 10 $/Tag. Zwischen Hospital und Central Market (Psar Kandal).*

* Trag einen Schutzhelm.

Frage vorher nach dem Preis.

Mopeds, Motorräder oder Autos ohne Fahrer darfst du in Siem Reap nicht mieten.

Engagiere, zumindest am Anfang, einen Fahrer. Der kennt sich aus. Sag ihm, an welchem Ausgang des Tempels er dich abholen soll.

Kinder und fliegende Händler

Kinder ignorierst du am besten freundlich, bestimmt und stumm. Gib ihnen auf keinen Fall Geld! Mit Geld richtest du eher Schaden an.

Fliegende Händler verkaufen unter den Augen der Polizei illegale Raubkopien von Angkor-Büchern.

Tipps für heiße Tage in Angkor

Starte früh. Zu Sonnenaufgang solltest du am ersten Tempel sein. In die meisten Tempel kommt man hinein, bevor diese um 7.30 Uhr offiziell geöffnet werden. Frag deinen Fahrer.

Um zehn oder halb elf wird es heiß.

Buche ein Hotel, das günstig gelegen ist und wo du eine erholsame Mittagspause verbringen kannst. Ein schattenloser Swimmingpool nützt wenig. In einigen Häusern gibt es für die heiße Zeit Sonderangebote. 

Am späteren Nachmittag kannst du nochmals los. Die meisten Tempel schließen um halb sechs, fragen deinen Fahrer, was danach noch geht.

Ein Schirm gegen die Sonne ist nützlich. Und natürlich: Viel Wasser trinken.

Karte von Angkor

Cover
Cover

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Angkor Map and Photos mit deutschem Text

Eine gescheite Karte. Gib dich nicht mit weniger zufrieden.

Plus 40 Tempel mit Fotos und Steckbriefen im Überblick. 

The map is excellent and very different to the other Angkor maps.” 

60 mal 40 cm, gefaltet, in robuster Hülle.

Erhältlich bei Monument Books, zwischen Old Market und Ta Prohm Hotel am Flussufer .

Ein Feedback

Ein Freund „vom Fach“ (Touristik-Experte) berichtete mir (im April 2015):

Ich ließ meine Bekannte, ebenfalls vom Fach, beim Essen über ihren Tempelbesuch plaudern (drei Tage waren sie in Angkor, mit Banteay Srei) und hörte verschärft hin.
Sie seien öfters von jungen Khmer "Guides" angehauen worden, die ihnen alles erklären wollten oder immerhin die Lintel verständlich machen: sie sagten zu und der junge Typ zeigte auf verschiedene Stellen, plapperte für sie unverständliche Dinge vor sich hin und hielt dann plötzlich inne um 10 $ für seine 2-Minutige "Arbeit" zu verlangen! Gefrustet hätten sie sich von ihm abgedreht! 
Sie fand, dass zurzeit viele komische Khmer „Gestalten" in den Temples rumtrieben, die nur darauf aus seien, die Leute zu verarschen und auszunehmen! 
Mit einer umfassenden Karte oder Beschreibung wäre sie besser bedient gewesen, meinte sie! Ich zückte deine Karte aus meiner Mappe und zeigte ihr sie: "So was hätten wir echt gerne bei uns gehabt“, meinte sie. (Nicht vergessen: sie kommt vom Fach!) Dann gab ich ihr ein Briefing, wer Du genau wärest, und alles Drum und Dran. Sie meinte: Wo kann ich diese Karten erhalten? 

Angkor Map als PDF

Auf Englisch.

Download aufs Smartphone oder Tablet.

Auf eigenen Wegen - Auswahl der Tempel und Planung der Tour 

Angkor Map
Angkor Map

Wenn du mehrere Tage hast, dann plane die ersten Tage. Danach wirst du selbst wissen, wohin du gehen willst.

Die Großen Fünf: Angkor Wat, Angkor Thom, Bayon, Ta Prohm und Banteay Srei, sind natürlich kein „Muss“, aber sehenswert sind sie schon. In den entsprechenden Abschnitten findest du Hinweise, wie du dort die Massen vermeiden kannst.

Zwei Empfehlungen:

Beginne mit dem Bakong, das ist der Einstiegs-Tempel par excellence.

Dein erster Besuch in Angkor Wat sollte nachmittags stattfinden, weil du dann die Sonne im Rücken hast.   

Und: Steh früh auf. Starte spätestens um 7 Uhr. Regle das Frühstück entsprechend. (Ich nehme meines mit und esse unterwegs.)

Vorschläge

Drei Tage in Angkor

Bakong, Preah Ko, Banteay Srei, Pre Rup oder Srah Srang zum Sonnenuntergang.
Mittagessen in Roluos.

Ein Tag in Angkor Wat. Oder: Bayon, Angkor Thom, nachmittags Angkor Wat.
Mittagessen in Angkor.

Preah Khan, Neak Pean, Nord-Tor von Angkor Thom, Terrasse des Lepra-Königs, Bayon, Ost-Tor von Angkor Thom, Ta Prohm. 
Mittagessen in Angkor.

Zwei Tage in Angkor

Bakong, Preah Ko, Angkor Wat

Preah Khan, Neak Pean, Nord-Tor von Angkor Thom, Terrasse des Lepra-Königs, Bayon, Ost-Tor von Angkor Thom, Ta Prohm. 

Ein Tag in Angkor

Früh Bakong und Preah Ko. Mittagessen dort in der Nähe. Nachmittags Angkor Wat.

Oder: Früh Ta Prohm, Sieges-Tor von Angkor Thom, Bayon, Terrasse des Lepra-Königs. Nachmittags Angkor Wat.

Touren mit Reinhart

Reinhart
Reinhart

Wir lassen uns Zeit.

Jeder Tempel hatte in seiner Zeit eine Funktion. Wir lesen die Zeichen und Spuren und erleben noch einmal die Geschichte, die sich dort abgespielt hat.

Die Routen sind Vorschläge; wir können sich je nachdem erweitern, verkürzen oder verändern.

Drei Tage in Angkor

  • Bakong, Preah Ko, Banteay Srei, Pre Rup oder Srah Srang zum Sonnenuntergang.
    Mittagessen in Roluos.
  • Ein Tag in Angkor Wat.
    Oder: Baphuon, Wanderung auf der Mauer von Angkor Thom, nachmittags Angkor Wat.
    Mittagessen in Angkor:
  • Preah Khan, Neak Pean, Nord-Tor von Angkor Thom, Terrasse des Lepra-Königs, Bayon, Ost-Tor von Angkor Thom, Ta Prohm. 
    Mittagessen in Angkor:

Zwei Tage in Angkor

  • Bakong, Preah Ko, Angkor Wat
  • Preah Khan, Neak Pean, Nord-Tor von Angkor Thom, Terrasse des Lepra-Königs, Bayon, Ost-Tor von Angkor Thom, Ta Prohm. 

Ein Tag in Angkor

  • Früh Bakong und Preah Ko. Mittagessen dort in der Nähe. Nachmittags Angkor Wat.
  • Oder: Früh Ta Prohm, Sieges-Tor von Angkor Thom, Bayon, Terrasse des Lepra-Königs. Nachmittags Angkor Wat.

Was macht meine Touren so besonders?

Ich kann aus dem Vollen schöpfen, habe aber als Lehrer gelernt, den Stoff aufs Wesentliche zu beschränken. Aus langer Erfahrung weiß ich, mit welchen Vorstellungen und Erwartungen Reisende hier ankommen.

Mein Ansatz ist einfach:

  • Die Tempelbauten haben einen Sinn, und den können wir durch bloßes Sehen erkennen.
  • Der Rahmen gehört zum Bild; ein Tempel ist immer eine Gesamtanlage.
  • Jeder Tempel steht in einem geschichtlichen Zusammenhang.

Ich gebe meinen Gästen eine Einführung, die sie animiert und befähigt bald selbstständig weiterzumachen.

Übrigens fahren wir grundsätzlich nicht mit Tuk-Tuks, vor allem weil diese zu laut sind und wir die Fahrzeit für Gespräche nutzen wollen.

Preise und Leistungen

Abholung vom und Rückkehr zum Hotel, meine Begleitung (inklusive mein Ticket), Angkor Photos and Map, Kulen Mineralwasser (Mit Zertifikat von TÜV Rheinland), Gesichtsreinigungstücher, Kühlbox.
Auf Wunsch: Fotos von der Tour per E-Mail.

  • Mit Elektro-Fahrzeug, 1 bis 2 Personen, 160 USD/Tag.*
  • Mit PKW, 2-3 Personen, 155 USD/Tag.** 
  • Mit Van, bis zu 8 Personen, 160 USD/Tag.***

* Standard-Preis, Zuschlag für mehr als 10 Stunden 10 USD, für Banteay Srei 20 USD.
** Standard-Preis, Zuschlag für Banteay Srei 10 USD.
*** Standard-Preis, Zuschlag für Banteay Srei 20 USD.

Einzeltage kosten 20 USD mehr.

Dazu kommen Ihre Angkor-Tickets.

Tages-Tour nach Koh Ker und Peung Komnou

In Koh Ker besuchen wir vormittags als erstes die nach Osten orientierten Tempel Prasat Pram, Prasat Chen, Prasat Kraham (2) und Prasat Damrei. Dann den Haupttempel mit Prasat Kraham und der großen Pyramide. Mittagessen in einem einfachen Restaurant. Nachmittags die nach Westen orientierten: die beiden Linga-Tempel, Prasat Krachap und Prasat Neang Khmau.
Auf dem Heimweg besuchen wir noch Peung Komnou.

Preis: 170 USD, plus Ticket für Koh Ker, 10.00 USD/Person.

Tagestour nach Preah Vihear

Der Tempel auf einem Felsenriff nahe der Grenze zu Thailand ist jetzt auf neuen Straßen gut zu erreichen.

Am Fuß des Berges ist eine Station, wo Sie Ihren Pass oder eine Kopie abgeben müssen. Hinauf und herunter geht es dann per Pickup mit Vierrad-Antrieb. Essen gibt es erst wieder in einem Restaurant auf der Rückfahrt.

Preis: 180.00 USD, plus Ticket, 10.00 USD pro Person, und Pickup, 25.00 USD für bis zu 8 Personen. 

   

  • Bakong (881)
    Bakong (881)
  • Preah Ko (879)
    Preah Ko (879)
  • Banteay Srei (968)
    Banteay Srei (968)
  • Baphuon (1060)
    Baphuon (1060)
  • Angkor Wat (1. H. 12. Jh.)
    Angkor Wat (1. H. 12. Jh.)
  • Ta Prohm (1186)
    Ta Prohm (1186)
  • Preah Khan (1191)
    Preah Khan (1191)
  • Bayon um 1300): Antlitz des Bodhisattvas
    Bayon um 1300): Antlitz des Bodhisattvas
  • Angkor Thom, Ost-Tor (um 1200)
    Angkor Thom, Ost-Tor (um 1200)
  • Terrasse des Lepra-Knigs (13. Jahrhundert)
    Terrasse des Lepra-Knigs (13. Jahrhundert)

Feedback

Geschichte wird lebendig

Hallo Reinhart, wir erinnern uns noch gerne an den schönen Tag im November 2016, den wir mit Dir verbracht haben.

Besonders gut hat uns gefallen wie Du vor den Tempeln das Leben von damals bunt und in schillernden Farben beschrieben hast.

Dabei kommen Deine Fachkunde und Deine Begeisterung für Angkor deutlich zum Ausdruck. Das offene Gespräch mit Dir hat uns geehrt und wir werden Dich in sehr guter Erinnerung behalten. P. & P.

Ein ganz anderer Zugang

Nochmals herzlichen Dank für die eindrucksvolle Tagestour durch einen Teil der Tempel von Angkor. Das Erfahrene konnten wir die nächsten beiden Tage perfekt bei den Besichtigungen auf eigene Faust einsetzen und hatten einen ganz anderen Zugang zum Baustil, zu Tempelelementen und zur zum Teil reichhaltigen Verzierung. Aufgrund Ihrer Berichte waren die Ruinen mit Leben erfüllt, was man durch reines Lesen eines Reiseführers gar nicht hinbekommt.

6. Juni 2015

Ohne Reinharts Führung wäre uns viel verborgen geblieben

Vorweg wollen wir dir für deine profunde Führung danken. Ohne sie wäre uns viel verborgen geblieben. Du hast es geschafft, uns den Reiz der Anlagen zugänglich zu machen.

Für die 3 Tage, die wir in den Anlagen in und um Angkor Wat verbringen wollten, suchten wir einen deutschsprachigen Guide. Wir wollten möglichst viel verstehen, nicht nur die üblichen Informationen, die man auch wo lesen kann, haben, sondern auch etwas über Baustile, Skulpturen, Gravuren etc. erfahren. Wir haben in Reinhart Zieger ein wandelndes Lexikon gefunden.  Er hat auch großes Wissen über Buddhismus und Hinduismus - und über Kambodscha heute, wo er seit rund 15 Jahren lebt.

Die Kontaktaufnahme mit ihm über E-Mail war unkompliziert. Reinhart teilte uns mit, worüber wir uns vor der Tour noch informieren sollten. Eine Karte, die uns bei der Vorbereitung helfen sollte, ließ er vorab in unser Hotel in Siem Reap bringen. Dann machte er mit uns am Vorabend unserer Tour noch eine Einführung.
Die drei Besichtigungstage waren chronologisch aufgebaut und hatten eine Struktur, die uns im Nachhinein ganz und gar logisch erscheint. Diese Struktur war auch der Grund, warum Reinhart manche Antworten auf Fragen zunächst "vertagte" - diese Fragen waren für ihn noch nicht dran, aber das verstanden wir erst später. Durch seinen Überblick war Reinhart in der Lage, manche Tempelbesichtigung auf das Sehenswerte zu reduzieren,  was in den riesigen "Angkor"-Anlagen sehr wichtig ist.

Nach der dreitägigen Tour hat er uns auch noch die Erstellung einer kleinen Tour-Mappe in Aussicht gestellt.

Unser Fazit: "Angkor" ohne guten Guide ist eine halbe Sache. Das Wissen von Reinhart Zieger über Angkor etc. ist riesig, er hat viele Hintergrundinformationen parat und ist in der Lage, fast alle Fragen zu beantworten. In den drei Tagen haben wir zu einem, auch im Vergleich mit anderen Guides, fairen Preis einen tollen Einblick in das Wesentlichste bekommen. Die Touren mit Reinhart sind anschaulich und sehr zu empfehlen, wenn man an der Entstehung, dem Hintergrund und den Feinheiten von "Angkor" interessiert ist und Pausen schätzt, die dann für eigene, kleine Entdeckungen genützt werden können.

4. Februar 2015